Tag 185 – Richtung Amazonas

Heute fahren wir Richtung Amazonas, genauer gesagt nach Macas einem Ort der schon am Rande des Amazonas liegt. Der Nachteil am Amazonas um diese Jahreszeit ist das Wetter, es herrscht nämlich die Regenzeit. Vielleicht haben wir ja Glück und bleiben trocken.

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Die Route ist nicht sehr weit nur ungefähr 180 Kilometer, was meiner Schulter zu gute kommt. Liegt Baños noch auf 1800 Meter geht es nach Macas hauptsächlich bergab. Die Strecke ist kurvenreich und sehr schön und es gibt einige richtig dunkle Tunnel, die wir durchqueren müssen. Der Anfang der Strecke ist auch ausdrücklich für vollgefederte Mountainbikes ausgewiesen.

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An einer Brücke schauen wir jemanden zu, der sich mutig in eine Seil stürzt um dann unter der Brücke zu schaukeln.

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Weiter geht es bis zum nächsten Ort, wo gerade eine Parade stattfindet. Alle möglichen Einheiten von Polizei, Militär aber auch Feuerwehr marschieren auf der Strasse und werden von zahlreichen Zuschauern beklatscht.

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Nicht mehr allzu weit vor Macas kommt dann auch die Regenzeit. Was mit ein paar Tropfen beginnt, weitet sich innerhalb von wenigen Minuten in ein Inferno aus. Der Regen ist so stark, das wir nur noch langsam vorankommen. Noch viel schlimmer aber ist, das unsere Kleidung dem Regen nicht Stand hält und wir so langsam auch innen nass werden.
In Macas geht der Regen dann zurück, aber wir sind trotzdem bedient. In unserer Pension breiten wir die Klamotten zum trocknen aus und holen uns um die Ecke ein reichhaltiges Essen das auch noch fürs Nachtmahl reicht.

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