Tag 228 – auf nach Antofagasta ans Meer

Tag 228

Heute geht es ans Meer 🙂 🙂 :-).

Nach mittlerweile einigen Wochen auf über 4000 Meter freuen wir uns, wieder einmal das Meer zu sehen und auch ein wenig bei wärmeren Temperaturen auszuruhen.

Wir bekommen ein erstaunlich gutes Frühstück in unserer Hosteria und los geht’s … aber erst brauchen wir einen vollen Tank. In San Pedro findet sich nur eine Tankstelle mit zwei Zapfsäulen und einer Riesen-Autoschlange davor. Das der Stau zur Gasolinera gehört, sehen wir erst nach der Kurve als wir an den meisten Autos schon vorbeigefahren sind. Kurz vor dem Zapfhahn reihen wir uns dann mit ein wenig schlechtem Gewissen ein, aber die Autofahrer nehmen’s gelassen. Mit gefülltem Tank können wir dann endlich starten. Wir fahren mitten durch die Atacama Wüste und können die einzigartige Landschaft bewundern.

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Es geht am Valle de Luna (Tal des Mondes) vorbei …

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Kurz nach San Pedro kommen wir noch ein letztes Mal auf knapp 3500 Meter, von da an geht’s bergab. Unterwegs sehen wir einige Minen die Gold, Silber oder Kupfer abbauen und die einzige Einnahmequelle in dieser Gegend sind.

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Wir sehen auch immer wieder Gedenkstätten am Wegesrand für Verkehrsopfer.


Der Anzahl nach passieren viele Unfälle auf der schnurgeraden Strasse. Die Familien machen einen echten Kult daraus, sogar fast einen Wettbewerb wer den grössten Altar aufgebaut hat. Wir fahren zu und haben nicht vor in einem Altar an der Strasse zu landen.

Nach 4,5 Stunden und knapp 320 Kilometern sind wir am Ziel und sehen das Meer 🙂 Wir sind in Antofagasta angekommen und auch mitten im Sommer!!

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An den Stränden tummeln sich Badegäste und wir suchen unser Hotel. Nachdem wir zweimal die Strandpromenade auf- und abgefahren sind, finden wir es endlich … obwohl es eigentlich nicht schwer zu übersehen ist.

Wir wollen etwas auszuspannen und haben für 3 Nächte reserviert. Das Zimmer ist sehr gross mit einer tollen Aussicht, nur leider nicht hergerichtet und ungeputzt. Alles sieht so aus wie der Vorbewohner es verlassen hat.

Also wieder runter zu Rezeption und versuchen die Sache zu regeln. Dummerweise hat das Zimmermädchen schon Feierabend und wir müssen in ein anderes kleineres Zimmer umziehen und auch der Ausblick ist nicht mehr so schön.

Schade, die Sicht war echt gut. Zumindest ist es sauber. Bevor wir zum Essen fahren, fragen wir nochmal nach warum das neue Zimmer viel kleiner ist. Wir haben uns ja auch diesmal das grössere bewusst geleistet  und nach einigem hin und her bekommen wir die Zusage am nächsten Tag wieder das richtige zu bekommen. Vale, dann schaun wir mal.

Zum Nachtessen fahren wir in eine Mall direkt am Meer und geniessen ein leckeres Essen im Freien direkt am Meer. Juhuuuuu, die Zivilisation hat uns wieder :-). Auch die Menschen sehen anders aus. Bis Bolivien waren die Leute sehr Indio geprägt, seit Argentinien sieht der Durchschnitt eher europäisch aus. Aber egal wie die Menschen aussehen, nett und freundlich waren sie alle.

 

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