Tag 217 & 218 – Kaka am Titicacasee

Am nächsten Tag erkunden wir den Ort, der wieder einmal recht touristisch ist … zumindest der Hauptplatz und das Seeufer.

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Eigentlich wollten wir auch einen Ausflug auf eine der bekannten schwimmenden Inseln machen. Aber jegliche Information, die wir bekommen sagt immer wieder das gleiche. Die Inseln sind zwar schön aber eine reine Touri-Veranstaltung mit dem Ziel möglichst viel Souvenirs zu verkaufen. Darauf haben wir irgendwie keine Lust, also bleiben wir in Puno und gönnen uns ein wenig Ruhe. Wir schlendern durch den Ort und an das Seeufer. Direkt am Ufer sehen wir auch eine Familie Cuys, die hier wie auch schon in Ecuador häufig auf der Speisekarte landen.

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Da die Benzinversorgung in unserem nächsten Ziel Bolivien noch schlechter werden soll, machten wir uns auf die Suche nach einem Ersatzkanister. Um nicht die ganze Stadt ablaufen zu müssen, haben wir ein Taxi angehalten und gefragt ob er einen geeigneten Platz hierfür weiss. Der Fahrer hat gleich mit Kollegen telefoniert und rumgefragt, dann sind wir zu einem grossen Marktplatz gefahren, wo es alles gibt was man so zum Leben benötigt. Töpfe, Pfannen, Werkzeug, Lebensmittel und so weiter. Ein Stand direkt an der Strasse hatte auch Kanister. Nach einigem hin und her und mit Hilfe unseres Fahrers konnten wir dann zwei kleine Kanister für umgerechnet 1,40 Euro erstehen.

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Am Abend gehen wie in ein Restaurant mit günstigem Tagesmenu und es gibt sogar ein Eis zum Nachtisch. Leider war das ein Riesenfehler :-(.

Schon auf dem Rückweg zum Hotel macht sich mein Magen bemerkbar. Kaum im Zimmer angekommen muss ich auch schon auf die Toilette. Was soll ich sagen, den Grossteil der Nacht habe ich dort verbracht und alles von mir gegeben, was ich vorher zu mir genommen habe. Auch Ulli ging es leider nicht besser. Sie hat zwar ab Abend länger durchgehalten, aber dafür ging es Ihr am nächsten Morgen immer noch extrem schlecht. Ich hatte mich zum Glück wieder etwas erholt, aber Ulli litt noch den ganzen Tag. Dazu kam die Höhe von über 4000 Meter, was der ganzen Situation nicht gerade zuträglich war. Als erstes haben wir unseren Aufenthalt verlängert und zum Glück hatte das Hotel auch Sauerstoffflaschen, sodass ich Ulli mit Frischluft versorgen konnte.

Am Abend konnten wir dann auch so langsam wieder etwas Nahrung zu uns nehmen. Das Thema Helado (Eis) bleibt aber bis auf weiteres gestrichen.

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Am nächsten Tag war es dann langsam wieder besser und wir konnten uns Gedanken um die Weiterfahrt machen.

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