Tag 215 – Arequipa zum Colca Canyon

Nach dem wir wieder ausgeruht und aufgewärmt sind, wollen wir noch einen weiteren Versuch zum Colca Canyon starten. Gegenüber dem Versuch vor 3 Tagen haben wir diesmal auch eine Unterkunft reserviert.

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Auch sind es heute nur 168 Kilometer und die Sonne scheint wie in den letzten Tagen. Wie bei der Ankunft geht es eine Zeitlang bis wir uns aus dem Gewusel der Stadt befreit haben. Aber nach einer halben Stunde sind wir draussen und frisch getankt kann es wieder bergauf gehen.

Wir fahren schöne, kurvige, asphaltierte Strassen ständig nach oben. Nach 65 Kilometern überschreiten wir wieder die 4000 Meter und kommen wieder einige Kilometer auf eine Hochebene. Wir durchqueren einen Nationalpark, der dazu einlädt anzuhalten und Fotos zu schiessen.

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Wir sehen auch wieder Guanacas, die wild lebenden Kamele der Anden.

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An einer Baustelle müssen wir ein Päuschen einlegen, Zeit um unsere mitgenommen belegten Brötchen zu verzehren. Dann geht es weiter. Baustellen haben den Vorteil, dass man den ganzen Verkehr ohne Anstrengung überholen kann.

IMG_1285Die Strasse windet sich weiter nach oben bis wir den für uns höchsten Punkt in Peru erreicht haben. Das Navi zeigt 4887 Meter an. Wer glaubt, dass diese Höhe menschenverlassen ist, der irrt.  Auch sitzen einige Indiofrauen, die Ihre selbst gemachten Pullover und andere Souvenirs feil bieten.

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Wir verweilen nicht sondern fahren nun wieder bergab zum Colca Canyon. Im Tal angekommen werden wir durch eine Schranke gestoppt. Wir müssen Eintritt bezahlen um die Region überhaupt betreten bzw. befahren zu dürfen. 20 Euro ärmer machen wir uns auf die letzten Kilometer bis nach Yangue, einem kleinen Ort an dessem Rand unsere Unterkunft liegt. Tradicion Colca nennt sich das Hostal und ist ein echter Glücksgriff. Betrieben wird sie von einigen Franzosen, die es geschafft haben eine sehr gemütliches Heim inclusive tollem Essen zu schaffen.

Es wird auch eine Wanderung am Nachmittag angeboten, die wir aber aufgrund der aufziehenden Wolken lieber auslassen. Unser Bauchgefühl gibt uns recht. Kaum ist die Gruppe losgelaufen, öffnet der Himmel seine Pforten und es schüttet mal wieder wie aus Eimern.

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