Tag 152 – San Gil

Die Sonne scheint und wir erkunden San Gil. Der Ort ist auch ein beliebtes Ziel der Kolumbianer, da er eine gute Lage und ein sehr angenehmes Klima hat. Es gibt wie überall einen grossen Dorfplatz um den sich Geschäfte und Restaurants tummeln.

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Heute ist besonders viel los, da Helloween ist.

Nach unserem ersten Stadtrundgang machen wir uns auf die Suche nach einer Werkstatt, die uns bei unserem Bremsenproblem helfen kann. Bald werde wir fündig und finden eine kleine Mopedschrauberwerkstatt, die über eine Drehbank und viel professionelles Werkzeug verfügt. Der Chef zeigt uns auch gleich nachdem wir unser Problem geschildert haben, eine Bremsscheibe die von Ihnen genietet wurde. Das hört sich gut an und sieht auch so aus. Wir müssen noch eine Weile warten bis der richtige Mechaniker aus der Mittagspause zurück ist. Ein junger Bursche, der aber das ganze sehr kompetent begutachtet und sagt, das er die Reparatur machen kann.

Heute geht es allerdings nicht mehr, da er den ganzen Tag braucht um alles richtig zu vermessen und die Nieten herzustellen. Wir vereinbaren Berta früh am nächsten Morgen zu bringen.

Zurück im Hostel verlängern wir unseren Aufenthalt in San Gil um eine weitere Nacht und stürzen uns dann in das abendliche Getümmel. Die Strassen sind voll mit maskierten Kindern und Ihren Eltern, von überall kommt laute Musik und alle sind sehr fröhlich.

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Wir fühlen uns schon wie bei der Fasnacht zuhause. Mutig versuchen wir auch die Würstchen, die an jeder Ecke gegrillt werden und wirklich lecker schmecken :-).

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Spät in der Nacht im Hotel werde ich von lautem Rauschen geweckt. Es regnet wie die Hölle und wahre Sturzfluten schiessen die steilen Strassen nach unten. Wir stehen mit grossen Augen am Fenster und staunen.

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Zum Glück steht Berta im Hostel unter Dach, draussen auf der Strasse wäre sie bestimmt weggespült worden.

 

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