Costa Rica / Panama

Tag 137 – Entlang der Küste Costa Ricas

Wir sitzen bei einem netten Frühstück in der Lodge und wieder kommen 6 Aras angeflogen, um sich ebenfalls Ihr Frühstück zu holen. Die Aras sind wild aber durch die regelmässige  Essensausgabe haben sie sich daran gewöhnt in der Nähe der Lodge zu bleiben.

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Beim Zahlen der Rechnung mit Kreditkarte stelle ich fest, dass uns die Chefin statt Dollars nur Cordobas verrechnet hat. Das ist umgerechnet nicht mal ein Euro für den ganzen Aufenthalt . Aber ehrlich wie ich bin, weise ich Sie auf den Fehler hin. Als wir dann den Schlüssel abgeben, erklärt das sie wiederum , dass unsere Rechnung zu hoch war, weil für unser Essen 2x Steuer berechnet war. Zum Dank schenkt Sie uns auch noch zwei Souvenirs von der Lodge.

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Sie macht auch noch ein Bild für Ihre Facebook Seite und dann ziehen wir los. Nicht weit von der Lodge kommen wir an eine Brücke unter der es nur so von Krokodilen wimmelt. Das ist natürlich eine Attraktion und entsprechend viele Menschen tummeln sich hier zum Cocodrilo Watching.
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Weiter geht es entlang der Küste bis nach Palmar Norte fast am Ende von Costa Rica.

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Hier bleiben wir wieder für zwei Nächte, da wir einen Ausflug in die Mangroven geplant haben.

Tag 136 – La Fortuna über San Jose zur Cerro Lodge

Heute machen wir den nächsten Anlauf um einen Benzinfilter für Berta zu kaufen.

Es geht zuerst von La Fortuna über die Berge, bis nach San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica.

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Die Fahrt verläuft problemlos und wir kommen wieder hoch in die Berge. Es hat sogar rechten Nebel wie bei uns im Herbst. Zum Teil ist die Sicht so beschränkt, das wir aufs Überholen verzichten müssen.

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In San Jose finden wir zum Glück auch gleich die KTM Niederlassung. Der Benzinfilter ist auch da, leider nicht billig, aber wir können sogar noch einen Rabatt heraus handeln :-). Wir bekommen noch einen Kaffee aufs Haus und dann geht es weiter.

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Nicht weit und wir finden ein kleines Italienisches Restaurant mit sehr leckerem Essen und super freundlichem Personal. Der Koch erklärt uns gleich, das er irgendwann auch so eine Tour wie wir machen möchte.

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Gestärkt machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Tagesziel, der Cerro Lodge. Die letzten 3 Kilometer sind mal wieder über Schotter aber immer noch gut fahrbar. In der Lodge angekommen werden wir gleich von Aras begrüsst und haben eine nettes Zimmer, wieder einmal direkt im Dschungel.

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Das Zimmer hat zwar eine Dusche, die aber nur durch einen Vorhang von draussen getrennt ist … Natur pur eben.

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Tag 134 – Vulkanwandern

Wir haben Glück, der Himmel ist blau und noch kein Regen zu sehen.

Frühstücken und dann gleich los :-). Wir haben insgesamt nur 23 km bis zum Observation Center des Vulkan Arenal vor uns.

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Für die letzten paar Meter müssen wir noch eine Eintrittsgebühr für den Nationalpark bezahlen, dann kommen wir in einer grossen Lodge an. Obwohl schon die ersten Wolken kommen, haben wir immer noch einen fantastischen Ausblick.

Wir machen eine kleine Rundwanderung und kommen über einen kleinen Dschungel-Pfad zu einem Museum mit einem Seismographen. Der Vulkan wird ständig überwacht, da es immer wieder zu Ausbrüchen gekommen ist.

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Auf dem Weg gibt es allerlei Vögel und Getier zu sehen, weiter geht es an einen Wasserfall vorbei bis zu einer Farm mit Rindern und Pferden. Das gesamte Areal ist super gepflegt und eine echte Oase. Auf unserem Weg sehen wir immer wieder den über 2700 Meter hohen Vulkan.

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Das war heute zwar kein lebensgefährliches Abenteuer wie sonst immer, aber wunderbar entspannend und schön.

Tag 133 – La Fortuna

Wieder einmal verlassen wir den Strand und fahren in das Landesinnere. Unser Ziel heisst La Fortuna mit dem Vulkan Arenal.

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Es geht zurück nach Liberia aber mangels Regen halten wir auch nicht bei McDonalds.

Wir kommen dann auf hübschen Strassen bis zum Lago Arenal. Hoch über dem See gibt es ein schönes Cafe an dem wir eine verdiente Pause machen und bei tollem Blick Kaffee und (Rüebli)Kuchen geniessen.

Danach ist es nicht mehr weit bis nach La Fortuna. Wir lassen sogar ein Deutsches Gasthaus mit Oktoberfestbier und deutschem Essen links liegen. Lauert doch auch schon wieder der nächste Wolkenbruch auf uns. Mit dem Glück der Tüchtigen schaffen wir es dann auch trocken bis ins Hotel. Später gibt es dann ein heftiges Gewitter mit gewaltigem Donner und vielen Blitzen. Aber da liegen wir schon im Whirlpool und geniessen den Abend.

Tag 130 / 132 – Strandleben

Playa Brasilito haben wir gewählt, da im benachbarten Tamarindo zu viele Touristen sein sollte. Allerdings steppt in Brasilito nicht wirklich der Bär und obwohl unser Hotel hübsch ist, ist es der Strand leider nicht.

Also kurven wir ein bisschen mit Berta um die Ecken um die Gegend zu erkunden. Am Nachmittag wagen wir einen Besuch in Tamarindo ;-). Sicherheitshalber gebe ich auch auf dem Navi schnell ein Ziel ein, allerdings nur in dem ich einen Punkt auf der Karte markiere (… ohne Brille 😉 ). Naja, eigentlich wären es nur 18 Kilometer Strasse gewesen, aber da unser Zielpunkt der falsche Strand war (… wie gesagt – keine Brille) sind wir bald wieder auf ungeteertem Terrain unterwegs und fahren insgesamt über 30 Kilometer. Unterwegs im Niemandsland hilft uns ein Einheimischer in dem er voran fährt und uns den Weg auf die richtige Strasse weist.

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Playa Tamarindo ist zwar touristisch, aber nicht so überfüllt in der Nebensaison. Vor allem ist aber der Strand deutlich schöner und es gibt mehr Infrastruktur. An die ursprünglich geplanten zwei Tage in der Gegend hängen wir jetzt kurzerhand noch zwei Tage dran und ziehen auch gleich nach Tamarindo um. Wir mieten ein Apartment mit Küche um uns mal wieder selbst verpflegen zu können und auch um ein wenig Geld zu sparen.

Am Strand sitzen und lesen und dabei immer mal wieder ein Blick auf die Surfer und die die es werden wollen zu richten hat schon was. Am späteren Nachmittag regnet es mal wieder, aber das ist nicht so schlimm … wir uns schon seit Tulum daran gewöhnt. Auch die Sonnenuntergänge sind nicht zu verachten.

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Nebst selber kochen, es gibt Thunfischsteak mit frischem Gemüse, können wir auch Geld holen und Wäsche waschen. Während wir in Nicaragua noch mit Colon bezahlt haben, sind es jetzt Cordoba, aber zur Not sind Dollar möglich. Costa Rica ist spürbar ein beliebtes Urlaubsziel für die USA.

Am Strand sind natürlich auch viele Verkäufer von Waren und Ausflügen. Jorge unser späterer persönlicher (älterer) Kokosnuss-Verkäufer hat sich immer wieder bei uns versucht und flirtet auch gleich mit Ulli. Da er den richtigen Schmäh hat, kaufen wir im dann auch eine Kokosnuss ab. Zuerst öffnet er sie und gibt uns einen Strohhalm zum trinken, später kommt er wieder vorbei und schält uns auch noch das Fruchtfleisch aus der Nuss. Auch warnt er uns vor einem Typen, der nicht weit von uns herumlungert. Jorge meint, wir sollen nichts liegen lassen, da der Kerl es bestimmt klauen würde.

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Eigentlich hätte ich ja auch Lust auf etwas Wellenreiten für Anfänger gehabt, aber irgendwie habe ich den Moment verpasst. Allerdings werden noch einige Strände kommen und dann versuchen wir auch das.

Unser Apartment ist zwar gross, aber auch recht dunkel undgeht ausserdem  über zwei Etagen. Unten ist Küche und Wohnraum, oben das Schlafzimmer. Oben heisst auch direkt unter dem Dach. Gleich in der ersten Nacht, taucht ein riesiger Falter auf, der durch das Zimmer fliegt. Sofort bekomme ich den unmissverständlichen Auftrag, das Vieh zu erlegen.

Bei einer Deckenhöhe von gut 3 Metern, dunklen Wänden und nur wenig Licht ist das eine echte Herausforderung. Eine halbe Stunde später ist der Falter zerstört und Ulli beruhigt (und auch wieder unter der Decke hervorgekrochen). Kaum wieder im Bett hören wir Geräusche aus der Holzdecke. Es fiept oder quietscht und wir hören leise Schritte im Gebälk. Vermutlich sind es Mäuse, aber es könnten auch Echsen sein. Trotz allen Gefahren überleben wir die Nächte und werden nicht mehr attackiert. Beim Frühstück kommen noch mehr Iguanas wie anderswo Hunde oder Katzen und lassen sich auch füttern

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Tag 129 – Costa Rica

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Heute geht es nach Costa Rica. 250 Km liegen vor uns und ziemlich in der Mitte ist der Grenzübergang Penas Blancas.

Wir fahren wieder ganz brav und gesittet wegen der vielen Polizeikontrollen, da werden wir von drei grossen Motorrädern der Rockergruppe Los Bandidos überholt. Der letzte der drei fährt noch dazu eine KTM Adventure 1190 und grüsst uns auch gleich. Die vorderen zwei checken immer die Lage und geben Zeichen nach hinten, ob man überholen kann. Das ist natürlich sehr praktisch und vermeidet unliebsamen Polizeikontakt. Also hängen wir uns kurzentschlossen hinten dran und profitieren so von der Gruppe. Die Fahrt geht recht problemlos und so kommen wir auch gut bis zur Grenze. Die Rocker haben wir zwar unterwegs dann doch verloren, treffen sie aber an der Grenze wieder. Der Grenzübertritt ging eigentlich problemlos trotz der vielen, vielen Stationen und einer unglaublichen Menge an Stempeln pro Formular, die wir überwinden mussten. Zuerst Stempel vom Zoll, dann Polizei und wieder Zoll … und täglich grüsst das Murmeltier 🙂

Aber dank Ullis gutem Spanisch und den hilfsbereiten Grenzbeamten klappt alles gut. Auch hier gibt es natürlich wieder viele ‚Helfer‘, die wir abschütteln müssen. Scheints sind diese Herren aber auch bei den Grenzbeamten nicht besonders beliebt, sonst hätten wir nicht soviel Hilfe bekommen.

Auch für einen Smalltalk mit den Bandidos reicht es noch. Der KTM Fahrer war übrigens der Präsident der Gruppe in Costa Rica. Wir tauschen uns über die Vorzüge einer KTM Adventure aus und dann geht es weiter zur Migracion von Costa Rica. Hier gibt es gleich zwei Zollstationen, die wir suchen und besuchen müssen … und wieder werden einige Kopien benötigt. An der zweiten Zollstation müssen wir auch noch eine Versicherung kaufen und dann haben wir es geschafft. Kurz vor uns sind auch zwei Mädels fertig, die mit Ihrem Beetle Cabrio aus Kanada gekommen sind. Sie haben es mit einem Grenzhelfer gemacht, den Sie gerade entlöhnt haben, als wir ankommen. Wir zeigen uns kurz die hochgereckten Daumen und dann geht es weiter.

Zum Glück haben wir noch einen vollen Tank, den jetzt kommen erstmal etliche Kilometer ohne Tankstelle. Unterwegs sehen wir auch einige Windparks mit vielen Windräder.

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Wir fahren bis nach Liberia. Mittlerweile hat der nachmittäglich Regenguss begonnen … wir füttern erst Berta und dann uns an einem McDonalds mit bewaffnetem Parkeinweiser. Während der Sintflut ist auch bei MacDonalds ein trockenes und klimatisiertes Plätzchen attraktiv 🙂

Nachdem der Regen weniger geworden ist, machen wir uns an das letzte Stück bis zum Playa Brasilito. Wir haben ein kleines Hotel nicht weit vom Meer und freuen uns auf einen gemütlichen Abend gleich im Hotelrestaurant.

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